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PHYSIO - RELAX
!!! Neues Angebot des TV07 Geiß-Nidda !!!
Eine Mischung aus krankengymnastischen Übungen, Lektionen nach Moshe Feldenkrais und Muskelentspannung nach Jacobsson sind Inhalte der Stunde.
Der Körper ist nur unser „Fahrzeug“ auf unserem Weg. Er ist zwar der Tempel unseres Geistes, aber eben nur seine Behausung.
Ruhiges Üben heißt nicht nur körperlicher Ruhe, sondern auch Ruhe in unseren Gedanken und Gefühlen.
Die Krankengymnastin und Übungsleiterin im Breitensport für Erwachsene, möchte mit ihrem Kurs erreichen, dass die Teilnehmer das Zusammenspiel von Wirbelsäule, Muskulatur, Sehnen, Bändern wahrnehmen lernen und dadurch die eigene Beweglichkeit verbessern. Erst das feine Zusammenspiel, in unserem Körper macht unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden aus.
Der Kurs beginnt am Montag, den 27. September 2010 von 19.00 Uhr – 20.30 Uhr im kleinen Saal der Turnhalle in Geiß-Nidda und geht über 10 Abende. Voranmeldung erforderlich.
Für Mitglieder des Vereins ist der Kurs kostenlos.
Nichtmitglieder können gerne auch daran teilnehmen. Dafür wird für den Kurs eine Gebühr von 60€ erhoben, die bis einschließlich 20. September auf dem Konto des Vereins eingegangen sein sollte. Die Übungsleiterin nimmt keine Kursgebühren an. >> mehr
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Wanderung zu einem faszinierenden Ort
Unsere traditionelle Himmelfahrtswanderung, die wir gemeinsam mit der Feuerwehr Geiß-Nidda ausrichteten, führte uns diesmal nach Michelnau zum dortigen Steinbruch. Einmal nicht „nur“ rund um Geiß-Nidda zu wandern, sondern in Gegenden zu kommen, die man vielleicht noch nicht gesehen hat, war dabei besonders reizvoll. Wir, das waren an die 50 Wanderer von klein bis groß und ein Hund, starteten mit dem Bus an der Turnhalle in Richtung Ober-Lais. Oberhalb von Michelnau begann unsere Wanderstrecke, die insgesamt etwa 12 km lang war. Durch den mittlerweile herrlich grünen Wald und über Feldwege erreichten wir Michelnau, das sehr idyllisch liegt. Von dort aus ging es in nördlicher Richtung bergan in Richtung Steinbruch. Dort wurden wir vom Vorsitzenden des Vereins „Freunde des Steinbruchs Michelnau e.V.“, Lothar Noll, und seiner Kollegin empfangen, die so freundlich waren, uns durch den Steinbruch zu führen und uns mit interessanten Informationen zu versorgen. Der Verein hat sich zu Beginn dieses Jahres gegründet. Sein Ziel ist die Erhaltung und Entwicklung des Steinbruchs. In mühevoller ehrenamtlicher Arbeit wurde und wird der Steinbruch, der sich im Besitz der Stadt Nidda befindet, für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Das Gestein im Steinbruch hat sich durch einen Schlackenvulkan gebildet, der vor etwa 15 Mio. Jahren glühende Lavafetzen ausgeworfen hat. Man erkennt heute noch die dabei entstandene Schichtung des Gesteins. Der Michelnauer Stein ist sehr porös und deshalb im Gegensatz zu dem im Vogelsberg weit verbreiteten Basalt gut zu bearbeiten. Wegen seiner schönen roten Farbe fand er dann auch für Haus- und Brückenverkleidungen und für Bildhauerarbeiten Verwendung. Auch als Kulturdenkmal hat der Steinbruch eine große Bedeutung, da die Abbaugeschichte hier gut nachvollziehbar ist.
Die Wanderer stärkten sich anschließend mit Würstchen vom mobilen Grill, und Getränken, die man sich bei den recht frischen Temperaturen lieber heiß anstatt kalt gewünscht hätte J , bevor durch die Klippen der Rückweg nach Geiß-Nidda fortgesetzt wurde. Im Feuerwehrhaus saß man noch gemütlich zusammen. Danke sagen wir allen Helfern, stellvertretend Werner Lind, der die Strecke ausgearbeitet hatte und freuen uns auf die nächste Himmelfahrtswanderung.





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DOLLES DORF
Liebe Vereinsmitglieder,
nach Affoldern und Bischhausen steht nun der dritte Finalteilnehmer fest: Es ist Haimbach, Ortsteil von Fulda im Landkreis Fulda! Der Ort hat mit 16,8 % das Rennen gemacht, dicht gefolgt von Geiß-Nidda mit 15,4 % und Oberreichenbach mit 13,7%
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Horst-Günter Steinz neu im Vorstand des TV Geiß-Nidda
Auszeichnung „Pluspunkt Gesundheit“ des DTB für Gymnastikgruppe
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des TV 1907 Geiß-Nidda berichtete der stellvertretende Vorsitzende, Hans-Joachim Schwarz, von einem von zahlreichen Aktivitäten geprägten Jahr 2009. Besondere Erwähnung fanden dabei die Teilnahme am Deutschen Turnfest in Frankfurt, der verregnete Dorflauf im vergangenen Juni und ein Abend mit dem Babenhäuser Pfarrer-Kabarett unter dem Motto ‚Schlange stehen im Paradies’ als „kulturelles Highlight“ des Jahres.
Im Bericht des ersten Vorsitzenden ergänzte Heinrich Otto Edelmann die Ausführungen seines Vorredners und erzählte vom Mitwirken der Akrobatikgruppe bei der Sportlerehrung in Nidda, dem Besuch der Turner bei Jubiläen des TV „Jahn“ Dauernheim, des TV Nidda und des TSV Geiß-Nidda, sowie von der Teilnahme fast aller Gruppen des Turnvereins am Vereinsabend. Erstmals seien die Gymnastikdamen mit dem Zertifikat „Pluspunkt Gesundheit“ des Deutschen Turnerbundes ausgezeichnet worden, eine Ehrung für besondere Gesundheitssport-Angebote im Verein, die festgelegte Qualitätskriterien erfüllen.
Im September war der Hessische Rundfunk mit seiner Aktion „Dolles Dorf“ zu Gast in Geiß-Nidda, und zusammen mit anderen Ortsvereinen sei auch der Turnverein maßgeblich an der erfolgreichen TV-Präsentation Geiß-Niddas beteiligt gewesen, so Edelmann.
Kassenwartin Christine Leschhorn zeigte der Versammlung den Kassenbericht des vergangenen Jahres und Mitgliederstatistiken anschaulich mit einer Powerpoint-Präsentation, bevor Schriftführerin (A) Annette Neckermann und Gerätewart Werner Lind, wegen Krankheit vertreten durch Daniela Kirchner, aus ihren Verantwortlichkeiten informierten.
Aus ihren zahllosen Angeboten berichteten anschließend die Fachwarte der Sparten Funktionelles Muskeltraining, Allgemeine Turnstunde, Akrobatikgruppe, Turn- und Leichtathletikgruppe, Kinderturnen, Fitness-Mix-Gruppe, Beckenbodengruppe, Nordic Walking, Gymnastik, Prellball, Radfahrergruppe ‚Biker Treff’, Gymnastikgruppe und Seniorenabteilung.
Laut Modus des TV Geiß-Nidda wird der Vorstand für zwei Jahre gewählt, im jährlichen Wechsel jeweils nur ein Teil der Führungsmannschaft, damit bei Umbesetzung immer noch auf die Erfahrung bereits im Vorstand tätiger Mitglieder zurückgegriffen werden kann. Bei den diesjährigen Vorstandswahlen wurden in ihren Aufgaben durch Wiederwahl bestätigt: Hans-Joachim Schwarz (stellv. Vorsitzender), Carina Lenzer (Schriftführerin B), Daniela Kirchner (Sprecherin Übungsleiter), Sonja Moll, Heiner Schwab und Klaus Müller (Beisitzer D, E, und F), Werner Lind (Gerätewart), Erika von der Heid (Frauenwartin), Carolin Eiser (Jugendwartin) und Christine Leschhorn (Kassenwartin). Neu in den Vorstand rückte Horst-Günter Steinz als stellvertretender Vorsitzender für den nicht mehr angetretenen Karl Walther. In den Turnausschuss, der jährlich gewählt wird, kam Heribert Sandner neu hinzu. Alle anderen Mitglieder wurden in ihren Ämtern durch Wiederwahl bestätigt.
Für 25-, 40-, 50- und 75-jährige Mitgliedschaft im Verein wurden insgesamt 31 Mitglieder geehrt, von denen allerdings nur einige bei der Jahreshauptversammlung anwesend waren. Else Nies, Marianne Runk und Erhard Nagel wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt.
Die Vorstellung der neuen Internet-Präsenz des TV 1907 Geiß-Nidda (www.tv-geissnidda.de) rundete den Abend ab.





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Quelle: Bericht KA 5.12.09
Sparkasse Oberhessen schüttet an 358 heimische Vereine fast 65 000 Euro aus - "Förderung bieten und kontinuierlicher Partner sein"
In diesem Jahr sind 358 Vereine Teil des Partnerprogramms der Sparkasse Oberhessen. Aus dem Geschäftsgebiet Mitte des regionalen Kreditinstituts waren rund 70 Vereinsvertreter zur Übergabefeier ins Kompetenz-Centrum nach Nidda eingeladen - zur zweiten von drei Veranstaltungen dieser Art.
Die Sparkasse hat das Fördervolumen im Vergleich zum Vorjahr aufgestockt und schüttete jetzt rund 65 000 Euro aus. Die Würdigung ehrenamtlicher Vereinsarbeit stehe dabei im Fokus des Engagements der Sparkasse Oberhessen, betonte Reinhold Wintermeyer, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Geldinstituts. Nach dem Grußwort von Landrat Joachim Arnold präsentierte das Sport-Stacking Team Butzbach sein Können. Der Auftritt der Jugendmannschaft passte gut in den inhaltlichen Rahmen der Veranstaltung. "Aktive Jugendarbeit ist der Sparkasse besonders wichtig", sagte Wintermeyer und verwies auf die Tatsache, dass Nachwuchsförderung eine Investition in die Zukunft sei.
"Wir wollen nicht wenigen viel geben, sondern vielen eine angemessene Förderung bieten und ein kontinuierlicher Partner sein", erläuterte Wintermeyer das Förderkonzept der Sparkasse. Nachhaltige Jugendarbeit sei wichtig. Wintermeyer dankte in seiner Rede den vielen ehrenamtlichen Helfern und machte deutlich: "Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung und bieten mit Ihren abwechslungsreichen Angeboten einen positiven Alltagsausgleich für viele Menschen." Landrat Arnold schloss sich dieser Meinung als Verwaltungsratsvorsitzender des Kreditinstituts an. "Die Sparkasse Oberhessen ist kein gewinnorientiertes Unternehmen. Die Nähe zu den Menschen in unserer Region ist ein wichtiger Aspekt ihres Handelns. Das Partnerprogramm für Vereine und seine Breitenwirkung ist nur ein Teil des Engagements der Sparkasse Oberhessen, die die Region auf vielfältige Weise unterstützt."
Transparenz, Fairness und Verlässlichkeit stünden im Vordergrund des Partnerprogramms für Vereine der Sparkasse. "Wir verdienen unser Geld mit den Menschen hier in Oberhessen. Mit unseren Förderprogrammen geben wir einen Teil davon zurück", so Wintermeyer.
Staunen bei den Gästen löste die Showeinlage des Sport-Stacking Teams Butzbach aus. Die Jugendmannschaft stapelte Becher in atemberaubendem Tempo zu verschiedenen Figuren. "Sport-Stacking liegt bei den Jugendlichen voll im Trend und ist eine tolle Möglichkeit, die Hand-Augen-Koordination zu trainieren. Durch das gleichzeitige Benutzen beider Hände wird das Gehirn besonders gefordert", erklärte Trainer Burkhard Reuhl.
Die nächste Bewerbungsrunde für das Partnerprogramm für Vereine endet am 15. März 2010. Die Bewerbungsunterlagen gibt es ab Januar auf der Homepage der Sparkasse Oberhessen als Download sowie in allen Kompetenz-Centren und Filialen.
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Gruppen zeigen beim "bewegten" Vereinsabend des Turnvereins Geiß-Nidda ihr Können - Herausragende Sportler geehrt
"Heute Abend zeigten die Aktiven, was sie trainiert haben. Sie haben Gelegenheit, mit den Übungsleitern ins Gespräch zu kommen, und vielleicht ist sogar das ein oder andere Angebot für Sie selber interessant", begrüßte der stellvertretende Vorsitzende Hans-Joachim Schwarz die Gäste des Vereinsabends des Turnvereins Geiß-Nidda. Und schon zeigten die Kursgruppen Schlag auf Schlag einen bunten Querschnitt durch ihr "bewegtes" Programm.
Die Kleinkinder führten in niedlichen Kostümen einen allerliebsten Weihnachtstanz auf, balancierten als Piraten verkleidet und zur Musik von "Fluch der Karibik" geschickt auf einem Schwebebalken und durchquerten eine Bewegungslandschaft mit gesteigertem Schwierigkeitsgrad. Die Kleinsten aus dem Eltern-Kind-Turnen tobten sich mit sichtlichem Vergnügen beim Sprung von einem Kasten aus. Die Kinderturngruppe zeigte sich mit verschiedenen Sprüngen auf dem Trampolin - dabei wurde sogar durch zwei Reifen gesprungen - und auf dem Schwebebalken. Die jungen Frauen der "Diamond Dancers" demonstrierten Wandlungsfähigkeit und tanzten zu einem Medley aus Udo-Jürgens-Hits genauso klasse wie zu coolen Hip-Hop-Klängen. Die Akrobatikgruppe brachte ihren athletischen, spektakulären "James Bond"-Auftritt, die Herren der Gymnastikgruppe präsentierten ihre "Turnstunde nach Turnvater Jahn" und gemeinsam mit den Landfrauen einen schwungvollen Tanz zum Thema Kurschatten: "Morgens Fango, abends Tango". Von den Damen des "Fitness-Mix" wurde eine anspruchsvolle Step Aerobic-Choreographie zu Mark Medlocks "Mamacita" vorgeführt.
Während Sonja Rausch die Tänze der Kleinkinder und der "Diamond Dancers" choreographiert hatte, stammte die Tanzvorführung der Herren und der Landfrauen sowie die "Turnvater Jahn"-Nummer von Übungsleiterin Andrea Killmann. Das Eltern-Kind-Turnen für Kinder ab eineinhalb Jahren betreut Susan Luther, die Kurse der Kleinkinder betreuen Julia Langlitz und Sabine Gruner. Die Kinderturn-Vorführungen hatten Lisa Langlitz, Sabine und Vivienne Gruner einstudiert, während Carmen Hoppe und Sonja Moll für den Step-Auftritt verantwortlich zeichneten. Darüber hinaus stammt die Akrobatiknummer "James Bond" ebenfalls von Sabine Gruner. Die Akteure wurden für ihre Darbietungen mit einem Schoko-Weihnachtsmann belohnt, während die Übungsleiterinnen als Dankeschön eine Flasche Sekt erhielten.
Als Überraschung wurde die Ehrung der erfolgreichsten Sportler des Turnvereins in das Programm aufgenommen. Katharina Michel hatte acht von zehn Jugendturnfesten besucht und drei Mal den ersten Platz belegt, Philipp Bruckmann hatte ebenfalls an acht von zehn Jugendturnfesten teilgenommen und gar sechs Mal den ersten Platz errungen. Die beiden Sportler erhielten eine silberne Schale. Für erfolgreiches Fünfkampf-Geräteturnen erhielten Henrik Klein, Joshua Willand und André Schweitzer Urkunden.
Hans-Joachim Schwarz gab in seiner Moderation einen kurzen Einblick in die Kursangebote und informierte über die Übungstermine. Dabei stellte er als Besonderheit fest: "Eigentlich ist die Dienstags-Turnstunde eine allgemeine Turnstunde. Bislang haben sich da nur Männer hineingewagt." Und so trainieren dort nicht nur 10 bis 15 Herren die Rückenmuskulatur und ihre allgemeine Beweglichkeit, sondern eben auch ihren "Vater-Jahn"-Klassiker. Allerdings kommt die Tanz-Kooperation mit den Landfrauen gut an: "Seither sehe ich die Herren immer glücklich schmunzeln."
Das Programm des Abends stellte nur einen kleinen Auszug aus dem gesamten Kursangebot des Turnvereins dar.
Quelle: KA 30.11.2009
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Turnverein Geiß-Nidda stellt Trainingsprogramm für die nächsten Monate vor - Fahrradtreff macht Winterpause
(V). Der Turnverein Geiß-Nidda startet mit breitgefächertem Angebot im Breiten- und Gesundheitssport in die Herbst- und Winterzeit. Durch regelmäßigen Sport und Bewegung lassen sich die Gesundheit und das Wohlbefinden steigern. Angebote hat der Verein, der mit dem Gütesiegel "Pluspunkt Gesundheit" für besonders qualifizierten Gesundheitssport ausgezeichnet wurde, für nahezu jedes Alter und Geschlecht.
Die Angebote für Kinder reichen vom Eltern-Kind Turnen ab eineinhalb Jahren (donnerstags) über Kinder- und Jugendturnen für die verschiedenen Altersgruppen mittwochs, dienstags und freitags. Bei den Kleinen stehen Spiel und Spaß im Vordergrund, die Größeren können ihre ersten Wettkampferfahrungen machen. Neu aufgenommen wurde montags ab 15 Uhr eine Tanzgruppe für Kinder ab vier Jahren. Die Tanzgruppe (ab zwölf Jahre) trifft sich dienstags ab 18.30 Uhr. Eine Akrobatikgruppe für Jugendliche ab 14 Jahren probt freitags ab 18 Uhr.
Auch im Erwachsenenbereich gibt es eine Fülle an sportlichen Angeboten. Die Nordic-Walker starten an der Turnhalle Geiß-Nidda montags um neun Uhr und samstags um 16 Uhr (Winterzeit). Die Senioren treffen sich samstags um neun Uhr zum Nordic- Walken. Ein Fitness-Mix, der zum Beispiel Aerobic, Pilates oder Gymnastik für den ganzen Körper beinhaltet, wird mittwochs ab 18.30 Uhr angeboten. Im Anschluss gibt es ab 20 Uhr Gymnastik für Frauen. Ein spezielles Beckenbodentraining beginnt montags um 10.15 Uhr. Nachmittags ab 15 Uhr treffen sich die Senioren zur Gymnastik. Auch die Männer kommen auf ihre Kosten: mit funktioneller Kräftigung und Gymnastik am Dienstagabend ab 20.15 Uhr.
Wer Prellball einmal probieren möchte, kann das freitags ab 19 Uhr machen.
Die Sportstunde "Bewegung Spiel und Spaß in der Krebsnachsorge" der Frauenselbsthilfe nach Krebs, findet dienstags ab 15 Uhr statt.
Der Fahrrad-Treff des Turnvereins verabschiedet sich jetzt in die Winterpause. Im April 2010 startet die neue Saison.
Die Übungsstunden sind in der Turnhalle Geiß-Nidda, und neue Teilnehmer sind zu Schnupperstunden eingeladen. Am Mittwoch, 28. November, veranstaltet der Verein ab 18.30 Uhr einen Abend, bei dem sich die Gruppen präsentieren und Gelegenheit gegeben wird, die Aktivitäten kennen zu lernen. Interessierte Gäste sind willkommen.
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Babenhäuser Pfarrer(!) Kabarett in Geiß-Nidda
Pointengewitter ohne unnötigen Schnickschnack
Bericht aus KA 10.09.2009: Einige spät entschlossene Besucher mussten sogar abgewiesen werden, so groß war der Andrang bei der Vorstellung des Ersten Allgemeinen Babenhäuser Pfarrer-Kabaretts, das auf Einladung des Turnvereins Geiß-Nidda in der Turnhalle gastierte. Wer eine Karte für "Schlange stehen im Paradies" ergattern konnte, erlebte zwei Stunden lang kabarettistische Höhepunkte. Ganz ohne Glanz, völlig ohne Glitter, teilweise ohne Mikro. Dafür aber mit einem strobolight-ähnlichen Pointengewitter, eine hochphilosophische und theologische Betrachtung des Paradieses von zwei von Berufs wegen an der Rettung der menschlichen Seele interessierten Profis.
Hans-Joachim Greifenstein will unbedingt herausfinden, warum es seinem Partner Clajo Herrmann so gut geht: "Ich fühle mich wie der Käfer in Kafkas Verwandlung. Aber so anners da halt. Mehr so wie ein Glückskäfer." Da stellt sich unweigerlich die Frage, ob der Gute was "genommen" hat. Schließlich ist es doch völlig ungewöhnlich, dass es jemanden ohne Wenn und Aber gut geht, schon gar nicht in der evangelischen Kirchengemeinde, "da ist der Umgang mit fröhlichen Menschen nicht vorgesehen". Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen. Hilfe sucht Herrmann im Stuhlkreis bei den anonymen Glückspilzen, denn "durch Zufriedenheit wird man an den Rand der Gesellschaft gedrängt". Ob vielleicht ein Exorzismus helfen könne? Da ist sich Clajo nicht so sicher: "Da bekommt man am Ende einen Engel ausgetribbe."
Die Beiden sind sich einig, dass durch ein Zuviel des Guten die Unzufriedenheit geschürt wird: "Wer einen Audi TT mit allem Schnickschnack fährt, kriegt doch Depressionen, wenn er feststellt, dass die elektronische Einspritzpumpe nicht gleich die Espressomaschine im Cockpit reguliert." Als Quintessenz bleibt: Nix ist so gut, dass man es mit ein bisschen gutem Willen nicht schlecht machen kann. Was Wunder, dass viele sich nach paradiesischen Zuständen sehnen. Auf der Suche nach dem Paradies wird man heutzutage allerdings höchstens noch im Werbejargon fündig, sprich im Betten-, Kinder-, Möbel- oder Resteparadies.
Bei ihren Ausführungen ist dem Duo keine Konfession "heilig". Während der Katholik treu ist, tritt "der gemeine Protestant aus der Kirche aus, wenn der Parrer ihm beim Aldi den Parkplatz weggeschnappt hat." Greifenstein plant eine neuerliche Reformation, will es mit Umerziehung im Churchcamp probieren, plant Castingshows mit dem Titel "Germany´s Next Top Protestant", angereichert mit Funfaktor und emotionalem Mehrwert. Der Plan misslingt, es bleibt die Erkenntnis: "Die Reformation hat nie wieder so viel gebracht wie in der ersten Staffel".
Als Hausmeister "grantelt" Greifenstein solo über die Verkomplizierung des Lebens durch den technologischen Fortschritt (zum Schreien komisch - und leider überaus realistisch - die Beschreibung der Szene, wie die Oma im Bahnhof eine Fahrkarte kaufen will), über sinnentleerte Worthülsen, die man am besten daran erkennt, dass sie in englischer Sprache sind, über die Hetze und den Zwang zur Aktivität, die alte Menschen dazu zwingt, in bunten Anzügen im Wald Sport zu treiben oder im Rollator den Latin Lover zu mimen. Außerdem stellt er fest, dass Gott hessisch spricht, "diese bammhedzische, mollische Sprache".
"Innenweltreise" Clajo Herrmann lässt sich in seinem Monolog eine "energetische Innenweltreise inklusive Begegnung mit seinen sieben Hauptchakren" andrehen, von dem er völlig verändert zurückkam: "Ich fahr nie mehr ohne mich weg", schimpft über moderne Namensgebungen, ist entsetzt, dass keiner den Pfarrer, der vier Tage über Ostern bei Ikea eingesperrt war, vermisst hat, und empfiehlt, die Senioren statt ins Krankenhaus auf eine Kreuzfahrt zu schicken: "Da kann man Frühstücken ohne Blutentnahme." Die Szenen, die sich im biblischen Paradies (altpersisch für "eingezäunt") abspielten, werden von dem Kabarettisten völlig neu interpretiert, denn Eva hätte sich nach dem Sündenfall noch herauszureden gewusst. So aber hatte Adam erstmals Text zu sprechen - und hat es prompt verbockt.
Clajo Herrmann, geboren 1955, wurde 1987 evangelischer Pfarrer, war 13 Jahre lang bis 2004 in Babenhausen tätig. Hans-Joachim Greifenstein, Jahrgang 1957, war von 1986 bis 2006 evangelischer Pfarrer, ebenfalls in Babenhausen. Während Herrmann weiterhin beurlaubt ist, tritt Greifenstein im Oktober eine Stelle im Gemeindepfarramt in Bensheim an. Bedeutet das das Ende des Ersten Allgemeinen Babenhäuser Pfarrer-Kabaretts? "Nein, nein", versichert Herrmann, "wir werden uns nur einschränken, von knapp über 100 auf 50 Vorstellungen im Jahr." Die Fangemeinde, die mit dem Auftritt in Geiß-Nidda sicherlich gewachsen ist, kann sich also weiterhin an den scharfsinnig-scharfzüngigen Betrachtungen der Seelsorger ergötzen.






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