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Sonstiges
2010
Wanderung zu einem faszinierenden Ort
Unsere traditionelle Himmelfahrtswanderung, die wir gemeinsam mit der Feuerwehr Geiß-Nidda ausrichteten, führte uns diesmal nach Michelnau zum dortigen Steinbruch. Einmal nicht „nur“ rund um Geiß-Nidda zu wandern, sondern in Gegenden zu kommen, die man vielleicht noch nicht gesehen hat, war dabei besonders reizvoll. Wir, das waren an die 50 Wanderer von klein bis groß und ein Hund, starteten mit dem Bus an der Turnhalle in Richtung Ober-Lais. Oberhalb von Michelnau begann unsere Wanderstrecke, die insgesamt etwa 12 km lang war. Durch den mittlerweile herrlich grünen Wald und über Feldwege erreichten wir Michelnau, das sehr idyllisch liegt. Von dort aus ging es in nördlicher Richtung bergan in Richtung Steinbruch. Dort wurden wir vom Vorsitzenden des Vereins „Freunde des Steinbruchs Michelnau e.V.“, Lothar Noll, und seiner Kollegin empfangen, die so freundlich waren, uns durch den Steinbruch zu führen und uns mit interessanten Informationen zu versorgen. Der Verein hat sich zu Beginn dieses Jahres gegründet. Sein Ziel ist die Erhaltung und Entwicklung des Steinbruchs. In mühevoller ehrenamtlicher Arbeit wurde und wird der Steinbruch, der sich im Besitz der Stadt Nidda befindet, für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Das Gestein im Steinbruch hat sich durch einen Schlackenvulkan gebildet, der vor etwa 15 Mio. Jahren glühende Lavafetzen ausgeworfen hat. Man erkennt heute noch die dabei entstandene Schichtung des Gesteins. Der Michelnauer Stein ist sehr porös und deshalb im Gegensatz zu dem im Vogelsberg weit verbreiteten Basalt gut zu bearbeiten. Wegen seiner schönen roten Farbe fand er dann auch für Haus- und Brückenverkleidungen und für Bildhauerarbeiten Verwendung. Auch als Kulturdenkmal hat der Steinbruch eine große Bedeutung, da die Abbaugeschichte hier gut nachvollziehbar ist.
Die Wanderer stärkten sich anschließend mit Würstchen vom mobilen Grill, und Getränken, die man sich bei den recht frischen Temperaturen lieber heiß anstatt kalt gewünscht hätte J , bevor durch die Klippen der Rückweg nach Geiß-Nidda fortgesetzt wurde. Im Feuerwehrhaus saß man noch gemütlich zusammen. Danke sagen wir allen Helfern, stellvertretend Werner Lind, der die Strecke ausgearbeitet hatte und freuen uns auf die nächste Himmelfahrtswanderung.





























2009
Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Geiß-Nidda richtete der TV 1907 am Himmelfahrtstag die traditionelle Himmelfahrtswanderung aus. Bei schönstem Wanderwetter starteten kurz nach 9:00 Uhr über 50 Wanderer in Richtung Hochbehälter am Wannkopf.
Nach der Hälfte der Strecke konnten sich die Wanderer zunächst bei Getränken und Grillwürstchen stärken ehe es dann zur Besichtigung des Hochbehälters am Wannkopf ging. Unter der fachkundigen Leitung eines OVAG-Mitarbeiters wurden den interessierten Teilnehmern viele Informationen und Hintergundwissen zu dem Wasserbehälter gegeben. Bei der Besichtigung der beiden Wasserbecken waren alle von den riesigen Dimensionen der vorhandenen Wassermenge beeindruckt. Ein besonderer Dank gilt hier der OVAG, die vollkommen unkompliziert einen Mitarbeiter an dem Feiertag zur Verfügung stellte und so als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung stand.
Nach der Besichtigung ging es weiter nach Geiß-Nidda, wo beim Eintreffen der Wanderer bereits Steaks und gekühlte Getränke warteten. Auch am Nachmittag blieben die angekündigten Unwetter aus, so dass die Veranstaltung bei Sonnenschein und Unterhaltungsmusik ausklingen konnte.
















































